Öffnungszeiten
Montag | geschlossen |
Dienstag | 09:00 - 12:00 Uhr |
Mittwoch | 14:00 - 19:30 Uhr |
Donnerstag | 14:00 - 19:30 Uhr |
Freitag | 14:00 - 20:30 Uhr |
Samstag | 14:00 - 20:30 Uhr |
Sonntag | 13:00 - 19:30 Uhr |
Programm

Programm
Jugendzentrum Lichtenfels
Köstener Straße 6
96215 Lichtenfels
Das Haus
Kurz und knapp: Das Haus und unser Angebot
Das Jugendzentrum Lichtenfels, gegründet 1996, ist eine Einrichtung der offenen Jugendarbeit unter der Trägerschaft der Stadt und des Landkreises Lichtenfels. Mit einer Innenfläche von über 700 Quadratmetern und dem weitläufigen Außengelände bieten wir ausreichend Raum für die Entfaltung und das kreative Schaffen junger Menschen und stellen damit seit über einem Vierteljahrhundert eine bedeutende Anlaufstelle für Jugendliche aus Stadt und Landkreis Lichtenfels sowie der angrenzenden Städte dar.
Gegenwärtig verfügt das Jugendzentrum über zwei pädagogische Vollzeitstellen, zwei Stellen für Bundesfreiwilligendienstleistende und sieben ehrenamtliche Mitarbeiter. In unserer täglichen Arbeit stehen die Förderung der Freizeitgestaltung, die Stärkung von Selbstständigkeit sowie die außerschulische Jugendbildung im Mittelpunkt.
Zusätzlich zu den täglichen Aktivitäten in der Einrichtung organisieren wir erlebnispädagogische Angebote, z. B. Klettersteig-Touren oder Trainingsmaßnahmen für Jugendgruppen, um die persönliche und soziale Entwicklung zu unterstützen.
Etwas ausführlicher: Es war einmal …
Im Jahr 1996 verständigten sich die Stadt und der Landkreis Lichtenfels darauf, ein Jugendzentrum für den Landkreis zu schaffen. Als Location wurde unser heutiger Standort gewählt, an dem vormals ein Möbelhaus stand. Dass die Wahl auf die Lage am Standrand fiel, war im Vorfeld nicht ganz unumstritten, da sich die Argumente der Erreichbarkeit und der vermuteten Lärmbelästigung gegenüberstanden. Bevor sich die Tore des JUZ zum ersten Mal öffnen konnten, legten Stadt und Landkreis in einem gemeinsamen Statut die Modalitäten des neuen „Haus der Vereine“ fest. Dieser Name wurde gewählt, da neben dem JUZ auch die Volkshochschule sowie der Kreisjugendring (KJR) dort untergebracht werden sollten.
Das Statut legte u. a. folgende Bereiche fest:
- Für die Betriebskosten und die Liegenschaft soll die Stadt Lichtenfels zuständig sein.
- Die Personalkosten teilen sich der Landkreis und die Stadt.
- Zwei hauptamtliche Fachkräfte (Sozialpädagogin/Sozialpädagoge) sollen – zusammen mit zwei Zivildienstleistenden – den offenen Betrieb garantieren.
- Die Einberufung und Modalitäten des JUZ-Rates.
Finanziert wurde der Neubau aus Mitteln des Bundes (eines der letzten Jugendzentren, die von der Regierung gefördert wurden), des Landes, des Bayerischen Jugendrings und kommunalen Eigenmitteln.
Der Tag rückt näher
Im Vorfeld der Eröffnung hatten Mitglieder aus der Vorstandschaft des KJR wichtige Vorbereitungen für den Betrieb des Jugendzentrums erbracht: In Schulklassen wurde mittels Fragebogen erhoben, wie sich Jugendliche „ihr“ Jugendzentrum vorstellen. Dies erleichterte die Arbeit der beiden hauptamtlichen Mitarbeiter Sandra Nossek (bereits ausgeschieden) und Tom Blößl erheblich. Die Umfragen der Schülerinnen und Schüler ergaben, dass der Schwerpunkt des Hauses im Bereich Musik liegen sollte. Besonders der Wunsch nach Proberäumen und einer Location für Bands aus dem Umkreis wurde überdurchschnittlich oft genannt. Viele der Befragten wünschten sich außerdem einen Ort, an dem sie sich mit Gleichaltrigen treffen und einfach „abhängen“ konnten.
In einem Vortreffen mit Vertretern der lokalen Bandszene wurde besprochen, wie das Jugendzentrum für den Musikbereich ausgestattet werden sollte. Zu diesem Treffen erschienen über 50 junge Musikerinnen und Musiker aus dem Landkreis. Aus Vertretern dieser Gruppe gründete sich die „Programmgruppe“, die den Veranstaltungs- und Konzertbereich im JUZ managen sollte.
Mächtig was los
Zum Eröffnungstag konnten als Liveact die Nürnberger Gruppe CARSON SAGE verpflichtet werden; als Vorgruppe standen die Lichtenfelser Bandmitglieder der ROLLING NUDELS auf der Bühne. Es kamen mehrere hundert Besucherinnen und Besucher aus unterschiedlichen Jugendszenen. Eine Stunde nach Eröffnung war das Konzert ausverkauft und der Einlass musste aus Sicherheitsgründen gestoppt werden. Im Laufe des Abends gerieten dann zwei politische Lager so stark aneinander, dass sie mit einem Großaufgebot der Polizei getrennt werden mussten. Selbst Bürgermeister Winfried Bogdahn erschien vor Ort, um die zerstrittenen Parteien getrennten Weges aus Lichtenfels zu verweisen.
Für alle stand danach fest: Das JUZ hatte seine Feuertaufe bestanden.
So sollte es weitergehen
Die ersten fünf Jahre des Jugendzentrums waren als Projektphase angelegt. In dieser Zeit wurden die Räume nach den Vorstellungen und Ideen der Besucher ausgestattet. Der Konzertsaal wurde in „Kulturfabrik“ (KuFa) umbenannt, um nach außen zu signalisieren, dass die Veranstaltungen von allen Altersgruppen besucht werden können.
Bereits seit Anbeginn finden zahlreiche Konzerte und Events im Jugendzentrum statt. Für die lokalen Bands wurde so eine Möglichkeit geschaffen, zusammen mit überregionalen/internationalen (und meist auch wesentlich bekannteren) Bands aufzutreten und Bühnenerfahrung zu sammeln.
Für den damaligen Bürgermeister, Winfried Bogdahn, erfüllte sich mit dem Jugendzentrum ein langjähriger Herzenswunsch.
DANKE!